Nistkästen

Seit Ende 2011 gibt es Nistkästen, die Bäume verzaubern und beleben….

hergestellt aus 18mm starkem Nadelholz
Boden innen 12,5 x 14,5 cm
Dach mit Teerpappe gedeckt

Den folgenden Text finden Sie hier als PDF zum Ausdrucken.

Meine Erfahrungen mit bemalten (Acrylfarbe) Nistkästen, waren bisher alle positiv. Die Bemalung ist kein Hinderungsgrund für deren Besiedlung.

Die Auswahl des Ortes für die Anbringung des Nistkastens hat meines Erachtens großen Einfluss auf die Annahme. Nach meiner Beobachtung bevorzugen die Vögel Nistkästen, deren Fluglöcher gut einsehbar und anzufliegen sind. Oft setzen sich „unsere“ Vögel etwas entfernt auf einen Ast, beobachten die Umgebung und fliegen erst dann zum Nistkasten. Im dichten Geäst eines Kirschbaumes ist dieses Verhalten kaum möglich.

Wird ein Nistkasten nicht angenommen, probieren Sie im nächsten Jahr eine andere Stelle aus!

Das Flugloch hat einen Durchmesser von 28 mm (für Kleinmeisen, wie Blau-, Hauben-, Sumpf-, Schwanz-, Tannenmeise) bzw. 33 mm (für Kohlmeise, Trauerschnäpper, Kleiber, Haussperling, Wendehals).

Hier geht es zu den Nistkästen mit einem Flugloch von 33mm Durchmesser.

Und hier zu den Nistkästen mit einem Flugloch von 28mm Durchmesser.

Dem Nistkasten sind eine Aufhängeleiste und Schrauben beigefügt. Die Aufhängeleiste bitte an der Rückwand des Nistkastens anschrauben!

Zur Befestigung des Nistkastens an Bäumen eignen sich Alu-Nägel, feste Drahtbügel oder auch Kabelbinder, die den Baum nicht schädigen.

Hängen Sie den Nistkasten in zwei bis drei Meter Höhe auf. Die Lochunterkante des Kastens liegt ca. 17 Zentimeter über dem Kastenboden. Katzen und Marder sollten daher nicht mit der Tatze an die Brut gelangen.

Das Einflugloch sollte im Idealfall nach Osten oder Südosten gerichtet sein.

Damit kein Regen eindringen kann, sollte der Nistkasten niemals nach hinten, sondern eher nach vorn geneigt hängen.

Nisthilfen von gleicher Bauart sollten in Abständen von mindestens zehn Metern aufgehängt werden. Pro 100 Quadratmeter kann man etwa einen Nistkasten anbieten. So ist gewährleistet, dass die brütenden Tiere auch genügend Nahrung für sich und ihren Nachwuchs finden.

Im September sollten Sie den Nistkasten reinigen. Dazu einfach nur die Schraube unten in der Vorderfront lösen – danach die Vorderfront kippen und das alte Nest mitsamt den darin lebenden Parasiten (Vogelflöhe, Milben, Zecken) aus dem Kasten entfernen. So wird die Vogelbrut im kommenden Jahr nicht übermäßig befallen. Tragen Sie dabei besser Handschuhe und nehmen Sie das Nistmaterial nicht in die Wohnung, da Vogelflöhe und anderes Getier auf den Menschen überspringen kann. Zum Reinigen dürfen niemals scharfe chemische Reinigungsmittel oder gar Desinfektionsmittel verwendet werden. Es reicht, wenn der Kasten gründlich ausgefegt wird. Bei starkem Parasitenbefall kann man ihn mit klarem Wasser ausspülen. Anschließend muss das Kasteninnere gut austrocknen.

Im Herbst richten sich viele Kleintiere, darunter nützliche und bedrohte Arten, für das Winterhalbjahr in Vogelnistkästen ein. Dazu zählen Ohrwürmer, Florfliegen, Wespen- und Hummelköniginnen und Säugetiere wie verschiedene Mäusearten und Fledermäuse. Zudem übernachten einige Vogelarten wie etwa Meisen in kalten Winternächten gerne in den gut gepolsterten Nistkästen.

Wer es im Spätsommer nicht mehr schafft, kann seinen Nistkasten auch erst zum Winterende reinigen – also unmittelbar vor der Brutzeit. Es ist dann allerdings nicht ganz einfach, den richtigen Zeitpunkt abzupassen, da einige Vögel sehr früh mit dem Brutgeschäft anfangen und gleichzeitig die Gefahr besteht, Winterschläfer über Gebühr zu stören.

HANDARBEIT AUS DEUTSCHLAND

 JEDER NISTKASTEN EIN UNIKAT

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Viel Spaß dabei!